Programme Saison 2021/2022


 

 1)      „Aus meinem Leben“ 

 

Geprägt von schwerer Krankheit, schrieb Bedrich Smetana seine „Autobiographie in Tönen“- und lässt vor diesem Hintergrund im gleichsam sinfonischen Streichquartett e-moll sein Leben Revue passieren. 

Der Tod seiner geliebten Schwester Fanny veranlasste Felix Mendelssohn zu einem seiner berühmtesten Werke – dem Streichquartett op.80. Hier spiegeln sich Aufruhr, Verzweiflung und Zerissenheit - tragischerweise sollte es das letzte Werk des Komponisten werden.Von größeren Schicksalsschlägen verschont scheint hingegen Altmeister Haydn: seine Werke blitzen nur so vor Humor und Energie. Im „Quintenquartett“ lässt er sich von seinen Reisen in England inspirieren, zu hören besonders im zentralen Quintenmotiv: dem Glockenschlag des berühmten „Big Ben“ in London.

 

Joseph Haydn: Streichquartett in d-moll op.76/2, „Quintenquartett“

Felix Mendelssohn: Streichquartett Nr.6 f-moll, Op.80

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Bedrich Smetana: Streichquartett Nr. 1 e-moll, „Aus meinem Leben“

 

 

2)   „Folklore“

 

Die Liebe zur Heimat beinflusste das Schaffen vieler Komponisten immer wieder auf‘s Neue: sei es in den hinreißend vielfältigen Klangwelten des norwegischen Romantikers Edvard Grieg oder den  fulminanten Rhythmen und der wilden Energie des Argentiniers Ginastera. Dass auch Joseph Haydn sich gerne folkloristischer Klänge bedient, wird in seinem „Quintenquartett“ deutlich: mit Verve und Temperament knüpft er eine mitreißende Verbindung zur ungarischen Herkunft seines Auftraggebers Graf Erdödy.

      

Joseph Haydn: Streichquartett in d-moll op.76/2, „Quintenquartett“

Alberto Ginastera: Streichquartett Nr.2, op.26

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Edvard Grieg: Streichquartett Nr.1 in g-moll, op. 27

     

 

3)  „Verfemte Musik“

    

Zu den unvorstellbaren Verbrechen des NS-Regimes gehört die Stigmatisierung und Verfolgung großer Künstler. Komponisten wie Erwin Schulhoff und Pavel Haas kamen in den Lagern der Nationalsozialisten zu Tode; auch die Musik Felix Mendelssohns galt aufgrund seiner jüdischen Abstammung als entartet.

 

Erwin Schulhoff: „5 Stücke für Streichquartett“

Pavel  Haas: Streichquartett Nr. 3, Op.15

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Felix Mendelssohn: Streichquartett Nr.6 f-moll, Op.80

 

 

4 Programmvorschlag „klassisch“

     

Im Zentrum dieses Programms steht Franz Schuberts Streichquartett in G-Dur, eines der bedeutendsten Werke dieser Gattung. Kombiniert mit der packenden Energie des D-Dur Quartetts Op.20/4 von Joseph Haydn und den humorvollen 5 Stücken von Erwin Schulhoff- der mit seinem vielfältigen Œuvre längst zu den „Klassikern der Moderne“ zählt.

  

J. Haydn: Streichquartett in D-Dur, Op. 20/4

E. Schulhoff: „5 Stücke für Streichquartett“

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F. Schubert: Streichquartett Nr.15 in G-Dur, D887

 

 

Sonderprogramme Aris Quartett 2021/2022 

 

+Daniel Müller-Schott (Violoncello)

 

Solowerk Daniel Müller-Schott

Felix Mendelssohn: Streichquartett in f-moll, op. 80

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Franz Schubert: Streichquintett in C-Dur, D956

 

+Thorsten Johanns (Klarinette)

 

Joseph Haydn: Streichquartett in D-Dur, Op. 20/4

Erwin Schulhoff: „5 Stücke für Streichquartett“

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Johannes Brahms: Klarinettenquintett in h-Moll, Op.115

 

 + Matthias Kirschnereit/ Fabian Müller (Klavier)

 

Solowerk Matthias Kirschnereit

Felix Mendelssohn: Streichquartett in f-moll, op. 80

 

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Robert Schumann Klavierquintett in Es-Dur, Op. 44  ODER

Johannes Brahms: Klavierquintett in f-moll, op.34



Programme Saison 2020/2021


 1)      „Im Wandel der Zeit“  

 

Kaum ein Komponist hat eine so außergewöhnliche Entwicklung vorzuweisen wie Franz Schubert. In diesem Programm werden sein erstes und sein letztes Streichquartett gegenübergestellt: ein Spagat zwischen galanter Schlichtheit und extremer Emotionalität.

Experimentierfreudig zeigt sich auch der Münchner Komponist Pierre-Dominique Ponnelle, der in seinen Streichquartetten neue Klangwelten erforscht.

 

Franz Schubert: 1. Streichquartett „in verschiedenen Tonarten“ D18

Pierre-Dominique Ponnelle (*1957): 1. Streichquartett  

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Franz Schubert: 15. Streichquartett in G-Dur, D887

 

  

2)   „Revolutionär“

 

Immer revolutionär und seiner Zeit voraus- eines der charakteristischsten Merkmale des großen Ludwig van Beethoven ist sein unbändiger Drang nach Erneuerung. Wie unterschiedlich sich dies in seinen Früh- und Spätwerken zeigt, wird im direkten Vergleich deutlich; ob jugendlich frisch oder erhaben lyrisch, die Vielfalt in Beethovens Musik lässt keinen Zweifel an seiner Genialität.

Die Werke Beethovens werden durch das Streichquartett „Attacca“

des aufstrebenden Komponisten Gerald Resch kontrastiert, welches das Aris Quartett 2020 im Wiener Musikverein uraufführt.

      

Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr.1 in F-Dur, Op. 18/1

Gerald Resch (*1975): „Attacca“

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Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr.12 in Es-Dur, Op. 127

 

     

3)  „Verfemte Musik“

    

Zu den unvorstellbaren Verbrechen des NS-Regimes gehört die Stigmatisierung und Verfolgung großer Künstler. Komponisten wie Erwin Schulhoff und Pavel Haas kamen in den Lagern der Nationalsozialisten zu Tode; auch die Musik Felix Mendelssohns galt aufgrund seiner jüdischen Abstammung als entartet.

 

Erwin Schulhoff: „5 Stücke für Streichquartett“

Pavel  Haas: Streichquartett Nr. 3, Op.15

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Felix Mendelssohn: Streichquartett Nr. 3 in D-Dur, Op.44/1

 

 

4)   "Klassiker“

Im Zentrum dieses Programms steht Franz Schuberts Streichquartett in G-Dur, eines der bedeutendsten Werke dieser Gattung, kombiniert mit der packenden Energie des D-Dur Quartetts Op.20/4 von Joseph Haydn und den humorvollen 5 Stücken von Erwin Schulhoff, der mit seinem vielfältigen Œuvre längst zu den „Klassikern der Moderne“ zählt. 

    

J. Haydn: Streichquartett in D-Dur, Op. 20/4

E. Schulhoff: „5 Stücke für Streichquartett“

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F. Schubert: Streichquartett Nr.15 in G-Dur, D887

 

 

Sonderprogramme Aris Quartett 2020/2021  

 

+Daniel Müller-Schott (Violoncello)

 

Joseph Haydn: Streichquartett in D-Dur, Op. 20/4 ODER Schumann: Streichquartett op. 41/1

Solowerk Daniel Müller-Schott

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Schubert Streichquintett in C-Dur, D956

 

 

+Thorsten Johanns (Klarinette)

 

Joseph Haydn: Streichquartett in D-Dur, Op. 20/4

Erwin Schulhoff: „5 Stücke für Streichquartett“

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Johannes Brahms: Klarinettenquintett in h-Moll, Op.115



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